Die 2. internationalen Dadafestwochen fanden vom 4.2.2003 bis 1.3.2003 auf dem leerstehenden Sihlpapier-Areal in Zürich zwischen Uto-Brücke und Allmend statt. Anschliessend entstand mit "Sihlcity-now !"für 4 Monate der grösste Kultursquat Europas, der mit verschiedensten Veranstaltungsorten (Museum, Loulou-lounge,Krösus-Oper, Electric Cafe, Syntosil, Rollschuhdisko, Goa-Garten, Fleischkäs-Medialab, Open-Air-Bühne etc...) bis zu seiner Räumung am 28.6.2003 Tausende von Menschen anlockte. Die kulturelle Nutzung in der Sihlpapier sollte später als Dada-Vandalismus Schlagzeilen machen. Dahinter steckt die Karl-Steiner-AG, die inzwischen auf dem Arreal eine grössenwahnsinnige Shopping-mall errichtet. Da J.P.Hoby, der Leiter des Kulturdepartments der Stadt Zürich, sich sehr zum Missfallen seines Chefs Elmar Ledergerber hinter die Kulturaktivisten gestellt hatte, war er für die Karl-Steiner-AG erpressbar geworden und so liess sich einer der grössten Baumogule der Schweiz die Altlasten-Entsorgung des Fabrikarreals mit einer halben Million Franken von der Stadt Zürich bezahlen. Vorwand hierfür waren Graffitty-Sprühereien und Müllberge, die angeblich erst während der letzen Monate eines 15-jährigen Leerstands, währenddessen das Gelände öffentlich zugänglich war, entstanden sein sollten.